Gab es den ominösen Drängler auf der Autobahn wirklich? Die Polizei muss es zumindest untersuchen. Oder hat der Unfall eines Ehepaares auf der Westautobahn doch einen ganz banalen Hintergrund - den Rausch des Lenkers?
Ein 35-jähriger Ungar aus Salzburg war mit seiner zum zwei Jahre älteren Ehefrau Richtung Salzburg auf der Westautobahn unterwegs, als er bei bei der Baustelle „Wangauer Ache“ im Gemeindegebiet von Innerschwand am Mondsee einen schweren Unfall baute. Er fuhr auf die Betonmittelleitschiene auf und der Pkw überschlug sich. Rund 80 Meter weiter kam er auf der Fahrbahn auf den Rädern zu stehen. Entgegen der Fahrtrichtung. Der Lenker blieb heil, seine verletzte Ehefrau kam ins Spital nach Vöcklabruck.
Bei der Unfallaufnahme schildert der Ungar, dass ihn der Lenker eines bislang unbekannten Pkw nach links gedrängt hätte. Daher sei er auf die Mittelleitschiene geraten. Eine andere Erklärung hatte der Alkotest geliefert: Der ergab nämlich einen Wert von 1,36 Promille. Dem Unfalllenker wurde der Führerschein abgenommen, die Polizei ermittelt trotzdem weiter, ob es das „Drängler-Phantom“ gab.















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