Rückschiebung nach OÖ

Mehr als 90 Prozent der Schlepper kommen durch

Oberösterreich
01.10.2023 07:00

Das Flüchtlingsaufkommen ist unaufhörlich, fast täglich ziehen Fahnder in Oberösterreich Schleppertransporte aus dem Verkehr. Doch es ist nur die Spitze des Eisbergs, mehr als 90 Prozent der Fahrten kommen durch. Werden die Geflüchteten in Bayern erwischt, wird rigoros nach Oberösterreich zurückgeschoben.

Berichte von „Pushbacks“, also illegalen Rückschiebungen nach Oberösterreich direkt an der Grenze zu Bayern, machten schon die Runde. Bekanntlich gibt es in Oberösterreich fast täglich Aufgriffe von Schlepper-Transporten, meist besetzt mit kurdischen Türken. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die niederbayrische Polizei berichtet von täglich 600 aufgegriffenen Migranten hinter der Grenze. Damit werden in Oberösterreich kaum zehn Prozent abgefangen – jene gar nicht mitgezählt, die auch in Deutschland unerkannt ans Ziel gelangen.

Nur zwölf Prozent der Asylgesuche werden angenommen
Im Vorjahr gab es 22.824 registrierte unerlaubte Grenzübertritte zu Deutschland, in nur zwölf Prozent wurden die Asylgesuche angenommen, in den letzten Monaten waren der Wert sogar nur einstellig. Die allermeisten Migranten werden nach Österreich zurückgebracht, wo sie mit dem Befehl auszureisen auf freien Fuß gesetzt werden. Denn weder Italien noch Ungarn nehmen Migranten zurück, das tun nur Deutschland und Tschechien.

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