Grandioser Erfolg für die Kärntner Forscherin Sonja Wogrin, die seit 2021 das Institut für Elektrizitätswirtschaft und Energieinnovation sowie das Research Center Energetic an der Technischen Universität in Graz leitet.
Ihre Projekte werden vom Europäischen Forschungsrat mit einem Förderpreis unterstützt. Die zweifache Mutter freut sich: „Das ist ja der ,Oscar‘ der Wissenschaften!“ Die Arbeit der 38-Jährigen, die in St. Filippen bei Brückl aufgewachsen ist, lässt sich für Laien nur schwer erklären, ist aber in Zeiten der Energiekrise und des Klimawandels enorm wichtig: Sie fasst eine Fülle von Daten zu Elektrosystemen zusammen und entwickelt daraus Computermodelle, um Strom künftig besser und effizienter einsetzen zu können.
Jeder kann etwas zum Energiesparen beitragen.
Sonja Wogrin
Lebt selbst engergiebewusst
„Elektrizität ist ein hochkomplexes System. Da hängen Kraftwerke, Hochspannungsleitungen und Infrastruktur zusammen. Es geht um ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Entscheidungen müssen in wenigen Augenblicken getroffen werden.“ Die Mutter zweier Mädchen (5, 7) lebt selbst nachhaltig und energiebewusst: „Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit und habe meinen Papa im Görtschitztal überredet, eine Photovoltaik-Anlage zu installieren. Jeder kann etwas zum Energiesparen beitragen.“ Die erfolgreiche Universitätsprofessorin fährt immer wieder gern nach Kärnten: „Ich liebe Berge, die Karawanken - der Hochstuhl ist mein Favorit - und natürlich den Wörthersee.“
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