Man kann auf ihm fahren, ihn schieben oder eben als Wurfgeschoss verwenden: einen E-Scooter. Doch ein 51-Jähriger aus dem Salzkammergut nutzte noch ganz andere Gegenstände, um damit „Feinde“ zu beschießen. Und auch die Polizei kam ihm in die Quere.
Der 51-Jährige aus Laakirchen drehte am Mittwochvormittag durch, als drei Arbeiter den Dachborden des Mehrparteienhauses räumen sollten. Die Männer waren vor dem Haus, als der Mieter durchdrehte und Drohungen aus dem Fenster schrie. Wenig später flogen auch Gegenstände: Maurertröge, eine Leiter, ein E-Scooter und ein Feuerlöscher.
Die Leiter traf den Bus des Räum-Trupps und beschädigte das Fahrzeug. Als alarmierte Polizisten kamen, bewarf sie der Randalierer mit einer Metalldose, zerbrach die gläserne Wohnzimmertür und benutzte die Scherben als Wurfgeschoße. Schließlich konnte der 51-Jährigen von Kräften der Sondereinheit Schnelle Interventionsgruppe (SIG) in der Wohnung überwältigt und ins Welser Gefängnis überstellt werden. Das Motiv ist derzeit noch ungeklärt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.