„Auf hoher See und vor Gericht bist du in Gottes Hand“, heißt ein von Juristen oft zitierter Spruch. Und da kann ein emeritierter Priester nur hoffen, dass sein ehemaliger „Chef“ am Montag am Landesgericht Linz die schützende Hand über ihn hält. Der 67-Jährige muss - wie ein ehemaliger Schüler (52) - mit bis zu zehn Jahren Gefängnis rechnen.
Denn das Duo soll mit Lügengeschichten seinen Opfern ein Vermögen herausgeleiert haben. Dabei soll der Pfarrer - laut seinem Anwalt Oliver Plöckinger - aber selbst mehr Opfer als Täter sein. Denn sein ehemaliger Schüler (52) soll ihm ein Lügenmärchen aufgetischt haben, dass er Alleinerbe einer Landwirtschaft sei und diese schon verkauft, aber das Geld noch auf einem Treuhandkonto gebunkert sei. Er bräuchte aber noch Geld, um seine Miete bezahlen zu können.
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