Nur noch zwei Tage

3000 Athleten wollen Ironman in Kärnten bezwingen

Kärnten
16.06.2023 14:04

Mit Spannung wartet ganz Kärnten auf den 24. Ironman Austria am Sonntag. Die Spannung bei Organisatoren, Politik, Wirtschaft und vor allem den Sportlern war bei der offiziellen Auftakt-Pressekonferenz im Klagenfurter Seepark Hotel zu spüren. 

„Wenn man ein Wunschszenario für einen Ironman kreieren könnte, dann würde man das genau so machen.“ Renndirektor Patrick Schörkmayer fasste kurz zusammen, warum der Ironman Austria so beliebt ist. Der Wörthersee mit Trinkwasserqualität, die Radstrecke, die alles beinhalte und die „traumhafte Atmosphäre“ auf der Laufstrecke vom See in die Innenstadt von Klagenfurt seien ideale Gegebenheiten. Sein größter Wunsch? „Viele glückliche Athleten, die den Bewerb unfallfrei absolvieren, gemeinsam mit uns an der Finishline feiern und hoffentlich wiederkommen.“

Vorjahressieger greift nach Double
Die Top-Athleten betonten vor allem das starke Teilnehmerfeld. Michael Weiss (AUT), im Vorjahr Zweiter, meinte: „Ich freue mich, dass ich hier am Start stehen kann, ein Heimrennen ist immer etwas Spezielles.“ Seine Form sei sehr gut: „Ich habe heuer schon zwei Langdistanzen gemacht, in Südafrika und Texas, bin gesund, motiviert und freue mich auf Sonntag.“

Der Kasache Iwan Tutukin (KAZ) erklärte, er wolle seinen Titel vom Vorjahr erfolgreich verteidigen: „Das ist auf jeden Fall möglich.“ Auch er sprach das starke Teilnehmerfeld an, „also mehr Druck für mich, aber das ist ok“. Klagenfurt sei einer seiner liebsten Bewerbe.

Klagenfurterin fordert die Elite
Bei den Damen gelten Laura Zimmermann (D) und Lotte Wilms (Hol) als Topfavoriten. „Die Bewerbe sind immer toll organisiert und die Landschaft ist einzigartig.“ Für Sonntag erwarte sie sich „ein faires Rennen, ich hoffe, dass ich meine Leistungen abrufen kann, dann ist alles möglich“, sagte die Deutsche. Lotte Wilms meinte, sich gesund und glücklich zu fühlen, sei ihr Schlüssel zum Erfolg. Am Rennen in Klagenfurt schätze sie, dass sie sich sehr zuhause fühle: „Ich bin schon seit sechs Wochen hier und genieße alles, die Landschaft und die Gesellschaft.“

Ein echtes Heimspiel ist der Ironman für Gabriele Obmann: „Ich wohne sieben Kilometer von hier entfernt.“ Mit ihrer Form sei sie zufrieden: „Ich freue mich auf das Rennen. Ich freue mich, dass ich gesund geblieben bin.“ Insgesamt sei es ein unglaublich schönes Gefühl, in Klagenfurt ins Ziel zu laufen: „Darauf baue ich auf.“

„Diese Bilder von Kärnten gehen um die Welt“
Auch Politik und Tourismus zeigten sich von der Strahlkraft des Events begeistert.„Man merkt das an der hohen Identifizierung der Kärntnerinnen und Kärntner mit dem Bewerb, sagte Landeshauptmann Peter Kaiser. „Es ist ein Gänsehautgefühl, wenn man sieht, wie die Leute etwas mitleiden und sich darin aber auch Bewunderung spiegelt.“

Insgesamt bringe der Ironman rund 40.000 Nächtigungen in der Region. Kärnten-Werbung-Geschäftsführer Klaus Ehrenbrandtner: „Die Bilder, die von hier in die Welt gehen, sind ideal, die Menschen schwimmen in einem türkisblauen See, radeln vor einer Bergkulisse und laufen den See entlang.“

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