"Das ist natürlich nicht die feine englische Art, wenn man als Detektiv arbeitet und eigentlich die Diebstähle verhindern soll", meinte Richter Stefan Koller zum Angeklagten. Der 34-Jährige erklärte dazu, er habe immer wieder finanzielle Probleme gehabt und deshalb etwas mitgehen lassen.
"Sie haben viele dumme Sachen gemacht"
"Ich habe eine dumme Sache gemacht", meinte der Angeklagte. "Sie haben viele dumme Sachen gemacht, über ein Jahr lang", warf Staatsanwalt Heinrich Bubna-Litic ein. Den Diebstahl der iPods gab der Grazer sofort und unumwunden zu, die Beute verkaufte er über das Internet auf der Auktionsplattform eBay.
Richter schenkte Beteuerungen keinen Glauben
Die Spiele will er zwar nicht gestohlen haben, doch habe er immer wieder welche auf eBay angeboten – "zu 90 Prozent genau solche, die gestohlen wurden", erläuterte sein ehemaliger Chef. "Die knallen ihm die ganze Inventarliste rein, als wäre er der einzige Ladendieb", empörte sich daraufhin der Verteidiger. Doch auch der Richter wollte die Sache mit den angeblich nicht geklauten Spielen nicht glauben und sprach den Mann schuldig.
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