28.10.2011 10:28 |

Mordversuch?

Pistolenschuss verfehlt Ehefrau in Kärnten nur knapp

Mit einer "Glock"-Pistole, Kaliber 9 Millimeter, hat ein 57-jähriger Zahnarzt am Mittwochabend in Kärnten auf seine 13 Jahre jüngere Ehefrau geschossen. Doch zum Glück verfehlte das Projektil um wenige Zentimeter sein Ziel und schlug in einer Wand ein. Der mutmaßliche Schütze wurde in die Justizanstalt eingeliefert.
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Die Frau blieb zwar körperlich unversehrt, erlitt aber einen schweren Schock. Nach dem Vorfall hockte sie vor Angst zusammengekauert auf dem Küchenboden. "Das Projektil verfehlte die Frau nur um Zentimeter. Gott sei Dank wurde niemand verletzt", erklärte Johann Reiter vom Landeskriminalamt Kärnten.

"Die Frau hat angezeigt, dass ihr Mann sie umbringen wollte", so Reiter. Unklar sei aber noch, ob sich der Schuss lediglich "gelöst" habe, oder ob Vorsatz im Spiel war. Der Schütze leide unter psychischen Problemen. Der Mann verweigerte bisher die Aussage, so der Ermittler. Die Tatwaffe besaß der 57-Jährige legal. Die Ermittlungen laufen.

Symbolbild

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