Die Quali-Gruppe der Fußball-Bundesliga biegt in die Entscheidung ein. Für die WSG Tirol ist in Runde 6 alles möglich: vom großen Aufatmen bis hin zum starken Zittern. Wohin geht die Reise?
Eigentlich könnten sie schon längst „durch“ sein, ihre Nerven schonen – doch Chancen wurden zur Genüge verpasst: vergangene Woche in der 95. Minute gegen Hartberg (1:1), zuvor im Heimspiel gegen Lustenau (0:2), oder bereits zum Auftakt in Altach (0:1).
Und auch an diesem Wochenende könnte die WSG Tirol in Sachen Bundesliga-Klassenerhalt den berühmten Sack zumachen. Wenn alles für die Tiroler laufen würde:
„Es kann auch in die andere Richtung gehen“, warnt Coach Thomas Silberberger seine Truppe. Dann, wenn die Nachzügler siegen, die WSG unterliegt. „Dann wären wir im Abstiegskampf voll dabei.“ Daran denkt (noch) niemand.
Zumal sich die Quali-Gruppen-Geschichte wiederholen könnte: In der vergangenen Saison war das Thema Ligaerhalt in der siebenten Runde eingetütet, heuer könnte dies eine früher eintreten. „Das wäre natürlich optimal“, gesteht Silberberger. Ein Sieg in der Oststeiermark ist sicher kein Ding der Unmöglichkeit.
Ogrinec noch länger out
Einer der spielstärksten, wenn nicht der technisch versierteste Akteur im Kader wird Wattens in der Meisterschaftsentscheidung nicht helfen können: Sandi Ogrinec. Der 24-jährige Slowene, der seit 19. März wegen einer Kapselverletzung im Knie (beim 0:2 gegen Sturm) pausieren muss, absolviert immer noch Individualtraining. „Scheint nicht so, dass er in dieser Bundesliga noch zurückkommen wird können“, glaubt der Coach nicht an heilende Wunder, „wenn er für die Vorbereitung im Sommer fit wird, ist alles okay.“
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