Eine Jagdhütte geriet am Sonntagabend oberhalb von Ebbs im Tiroler Bezirk Kufstein aus bislang unbekannter Ursache in Brand. Die Löscharbeiten gestalteten sich äußerst schwierig. Mehr als 100 Florianijünger konnten aber eine Ausbreitung des Feuers auf den direkt angrenzenden Wald verhindern.
Als die Feuerwehr gegen 20.40 Uhr eintraf, stand die Hütte bereits komplett in Flammen. Da an Ort und Stelle aber zunächst kein Löschwasser zur Verfügung stand, musste dieses mit Tanlöschfahrzeugen kilometerweit über einen Forstweg zur Brandstelle transportiert werden. Die Feuerwehren von Ebbs und angrenzender Gemeinden konnten aber Schlimmeres verhindern. „Durch das rasche Einschreiten wurde eine Ausbreitung des Feuers auf den Wald verhindert und der Brand unter Kontrolle gebracht werden“, heißt es seitens der Polizei.
Brandursache bislang noch unklar
Gegen Mitternacht wurde schließlich „Brand aus“ gegeben. Verletzt wurde niemand, an der Hütte entstand aber Totalschaden. „Die Brandursache war vorerst unklar und Gegenstand von Ermittlungen“, erklärt die Exekutive. Rund 100 Einsatzkräfte und zwölf Fahrzeuge standen im Einsatz.
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