Angefangen bei den Dauerstreits der SPÖ bis hin zu den Koalitionsparteien ÖVP und Grüne, die ihre Konflikte jetzt lieber in den Medien, als untereinander, austragen: In der Politik werden immer rauere Töne angeschlagen. Gepaart mit der Körpersprache lassen sich hochinteressante Schlüsse ziehen. Rhetorik- und Kommunikationsexperte Thomas Albrecht analysiert im Talk mit Conny Winiwarter unsere Spitzenpolitiker - und jene, die es noch werden wollen.
„Pamela Rendi-Wagner hat das Problem, dass sie sich immer herumwindet und nie gerade steht. Dadurch signalisiert sie große Unsicherheit“, weiß Albrecht. Das macht sie unglaubwürdig - und könnte ihr womöglich bald den Chefsessel in der SPÖ kosten. Auf den schielt ja auch Hans Peter Doskozil. Vielleicht ein bisschen zu sehr: „Doskozil tut sich schwer mit Blickkontakt. Er sieht oft nach unten.“ Ebenfalls ein Zeichen von Unsicherheit - und von fehlender Bereitschaft zum Beziehungsaufbau.
„Ich bin einer von euch“
Andreas Babler hingegen weiß, wie man Beziehung zu den vermeintlichen Wählern aufbaut: „Weil er sich so benimmt wie die Menschen. Er ist einfach locker drauf.“ Ein Manko könnte aber sein Dialekt sein. Albrecht: „Ich glaube, dass er in den westlichen Bundesländern weniger verstanden wird.“
„Grüne von ÖVP über Tisch gezogen“
Der Politiker, der sich übrigens rhetorisch am besten verkauft, ist für Albrecht Herbert Kickl. Viele nehmen ihn wahr, als „jemand, der die Welt retten kann.“ Dass es in der Regierungskoalition kracht, war für den Kommunikationsexperten von Anfang an klar. „Sebastian Kurz hat es innerhalb kürzester Zeit geschafft, die Koalition über den Tisch zu ziehen“ - mit einem einfachen Trick...
Welcher Trick das ist, wer in der Regierung der klassische „Kumpeltyp“ ist und viele weitere pikante Analysen sehen Sie im Video oben.
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