Unter Neo-Coach Michael Wimmer ist bei der Wiener Austria die Offensive Trumpf. Zuletzt gab es viele späte Gegentore. Die Zuversicht bei der Lizenz-Thematik wächst.
Geld regiert die Welt - dafür sind auf dem Fußballplatz Tore die härteste Währung. Die Austria absolviert aktuell den schmalen Grat zwischen sportlichem Spektakel und finanziellem Debakel.
„Mir ist ein 3:3 lieber als ein 1:1“, sagte Trainer Michael Wimmer nach dem Derby. Und auch Stürmer Haris Tabakovic weiß, was der 42-jährige Deutsche sehen will: „Mut und Offensive!“ In den neun Ligaspielen unter Wimmer erzielten die Veilchen fünfmal (!) drei Treffer, im Schnitt klingelt es 2,2-mal beim Gegner.
ABER: Die Defensive leidet unter dem Spektakel, 14 Gegentreffer sind zu viel, zuletzt waren es acht in drei Spielen. Die wertvolle Zähler kosteten:
„Bitter, dass wir uns nicht belohnen, es könnten neun statt drei Zähler in der Meisterrunde sein“, weiß auch Wimmer.
Finanziell brennt weiter der Hut. „Es sind hoffentlich die üblichen Verdächtigen, die helfen“, so Sportvorstand Jürgen Werner. Und meint damit auch sich selbst. Am Montag traf sich die Investorengruppe, es geht um die Absicherung der Alternativfinanzierung, falls Erlöse aus der Fortbestandsprognose nicht halten. Eine Summe von über zwei Millionen Euro muss dabei im Notfall zur Verfügung stehen.
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