Packendes Derby

Austria feiert: „Ungeschlagen seit 2016“

Fußball International
16.04.2023 22:18
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Sieger gab‘s im höchst spektakulären Wiener Derby zwischen Rapid und der Austria zwar keinen, die Veilchen feierten auf Social Media trotzdem. Und zwar den Umstand, im (nicht mehr ganz so) „neuen“ Rapid-Stadion weiterhin ungeschlagen zu sein.

„Ungeschlagen.“, klatscht die Social-Media-Abteilung der Violetten in üppigen Lettern über ein Jubelfoto der Austria-Mannschaft auf dem Rasen des Allianz Stadions. Nicht ganz so großer, dafür umso neckischerer Zusatz: „Seit 2016.“ Die Botschaft vernehmen die Austria-Fans natürlich reflexartig mit Wohlwollen. Seit es das Allianz Stadion als Heimat des SK Rapid gibt, eben seit 16. Juli 2016, hat die Austria ebendort noch kein Spiel verloren. Auch am Sonntag nicht. Rapid läuft weiterhin dem ersten Derbysieg im „neuen“ Zuhause nach.

„Aufregendes Spiel“
Die Analysen fielen nach dem 3:3 am Sonntag jedenfalls da wie dort ambivalent aus. „Es war ein aufregendes Spiel“, meinte Austria-Trainer Michael Wimmer: „Ich habe von uns eine sehr gute erste Hälfte gesehen mit guter Spielkontrolle, viel Ballbesitz und vielen Chancen. Die Gegentore haben wir uns aber selbst gemacht. Mit der Roten Karte von Kasius ist ein Bruch ins Spiel gekommen. Wir sind passiv geworden und waren nicht mehr mutig, es hat von draußen nicht so ausgesehen als ob wir einen Mann mehr hätten. Wir sind dann trotzdem ein bisschen glücklich 3:2 in Führung gegangen, dann ist es ärgerlich, dass wir den Sieg nicht nach Hause spielen. Mit dem Punkt bin ich eher unzufrieden, wir haben 40 Minuten mit einem Mann mehr gespielt.“

„Ein Fußballfest“
Rapid-Trainer Zoran Barisic: „Es war ein Fußballfest, auch für neutrale Beobachter sehr spannend und interessant. In der ersten Hälfte waren wir nicht so gut im Spiel drin, was das Positionsspiel, Attackieren und Pressing betrifft. Wir sind trotzdem in Führung gegangen, und danach habe ich gedacht, es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir das 2:0 machen - plötzlich sind wir 1:2 hinten. Die Mannschaft hat dann aber hart gearbeitet und sich mit dem Ausgleich belohnt.“

Nur einen Derbysieg durfte er mit seiner Mannschaft halt wieder nicht feiern.

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