Austria Wiens Sport-Vorstand Jürgen Werner hat sich zuversichtlich gezeigt, die Lizenz für die kommende Bundesliga-Saison im zweiten Anlauf zu erhalten. „Jetzt müssen wir wieder eine Ehrenrunde drehen, was nicht lustig ist. Aber wir schaffen das“, sagte Werner am Sonntag vor dem Wiener Derby gegen Rapid gegenüber „Sky“.
Der Senat 5 der Liga hatte eine noch fehlende Absicherung einer Alternativfinanzierung beanstandet. Diese soll nun auf anderem Weg aufgestellt werden.
Frist läuft am Freitag aus
Werner bestätigte, dass es sich dabei um Absicherungen für mehr als zwei Millionen Euro handeln soll. „Wir versuchen, das bis Freitag aufzustellen. Ich gehe davon aus, wir haben schon Gespräche geführt. Es sind die üblichen Verdächtigen, die hoffentlich wieder helfen“, so der Sportchef der Favoritner. Am Freitag (23.59 Uhr) läuft die Frist für den Einspruch vor dem Protestkomitee aus. Es gehe nicht darum, wieder Geld einzuzahlen, hielt Werner fest.
„Je nachdem, was wir brauchen“
Der Bundesliga war offenbar die Zusage der in Luxemburg beheimateten Investitionsfirma Quattrex zu wenig. Diese stellt der Austria in einer Alternativfinanzierung - also bei Ausfällen von eingeplanten Einnahmen - die nötige Summe zur Verfügung. „Je nachdem, was wir brauchen“, meinte Werner.
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