Die klassische Lauberhorn-Abfahrt bleibt heute länger spannend! Verantwortlich dafür: Marco Schwarz, der mit Nummer 31 seine allererste Spezialabfahrt im Weltcup in Angriff nehmen wird.
Nachdem der 27-Jährige im einzigen Training, das über die gesamte Strecke gefahren wurde, als 17. bester Österreicher war, hatte manch einer in Wengen bereits die Schlagzeile „Ein Slalomfahrer rettet ÖSV-Abfahrer“ im Kopf. Dass „Blacky“, der im Sommer auch die Speedvorbereitung in Chile mitgemacht hatte, weit mehr als ein Slalomfahrer ist, beweist er in dieser Saison auch mit Topleistungen im Riesentorlauf.
Geht es nach ÖSV-Herrenchef Marko Pfeifer, ist der Kärntner aber nicht der einzige „Zick-Zack“-Fahrer, mit Speedtalent. „Auch Johannes Strolz hat Potenzial auf der Abfahrt“, sagt der 48-Jährige und verrät: „Strolzi ist im Herbst in Sölden mitgefahren und war dort auf Anhieb schnell. Auch in den Gleitpassagen.“ Wie stark der 30-jährige Vorarlberger auf den 2,15 Meter-Latten sein kann, bewies er schon bei seinem Kombi-Olympiasieg letzten Februar in Peking. Damals verlor er in der Abfahrt als Vierter nur 0,75 Sekunden auf Aleksander Aamodt Kilde - und war zwei Zehntel schneller als der Lauberhorn-Debütant Schwarz.
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