Christian Kresse hat Kärntens Tourismus ein Selbstbewusstsein gegeben, große Projekte gestemmt und Rekorde gefeiert.
13 Jahre ist es her: Kärntens Tourismus hatte damals kein Image; war vielmehr eine Politshow. „Ich bin aus Salzburg zurück nach Kärnten gekommen und wollte unserem Tourismus wieder ein Gesicht und neues Selbstbewusstsein geben“, so Kärnten-Werber Christian Kresse, dessen Vertrag trotz Erfolgen wie Slow Food oder Alpe-Adria-Trail nicht weiter verlängert wurde.
Ich wollte nie bequem sein, ich wollte immer, dass Kärntens Tourismus besser wird. Dafür habe ich keine Konflikte gescheut.
Christian Kresse
Urlauber nach Kärnten gelockt
„Dafür muss man präsent und lauter sein als alle anderen“, so Kresse: „Heute ist der Tourismus wieder stolz auf sich selbst und Kärnten ist die Tourismusmarke Nummer 1 in Österreich.“ 2010, als Kresse die Leitung der Kärnten-Werbung übernahm, zählte unser Bundesland 2,7 Millionen Ankünfte; inzwischen sind es 3,3 Millionen. Auch die Nächtigungen stiegen auf 13,4 Millionen, obwohl die Bettenanzahl stark gesunken ist. „Die Wertschöpfung der Betriebe ist hoch“, freut sich Kresse.
Donnerstag lud Christian Kresse Partner, Mitarbeiter und Freunde in die Kärnten-Werbung ein, um sich für die Zusammenarbeit zu bedanken.
Schritt in Selbstständigkeit
Beruflich wagt Kresse den Schritt in die Selbstständigkeit: „Das hatte ich schon immer vor.“ Kresse wird Tourismusprojekte entwickelt, als erstes in der Steiermark. Sein Nachfolger ist Klaus Ehrenbrandtner, er hat kommenden Mittwoch seinen ersten Arbeitstag.
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