Zur Finanzierung

Salzburgs SPÖ würde Erbschaftssteuer einführen

Salzburg
07.01.2023 07:30

SPÖ-Parteichef David Egger will dies aber erst ab einer Summe von einer Million Euro. Die ÖVP erteilt derweil dem geforderten Maßnahmenpaket der SPÖ eine Absage.

Salzburgs Sozialdemokraten fordern von der Landesregierung, wie berichtet, weitere Maßnahmen im Kampf gegen die Teuerungen. Unter anderem einen zusätzlichen Energiebonus im Bundesland. Finanziert werden könnte dieser über andere Maßnahmen, wie eine Reichen- oder Vermögenssteuer.

SP-Parteichef David Egger würde aber noch weiter gehen und auch wieder eine Erbschafts- und Schenkungsteuer einführen, wie es bereits der ehemalige Bundeskanzler Christian Kern vorgeschlagen hat. Da würde die Steuergrenze bei einer Millionen Euro liegen. Niedrigere Erbschaften und Schenkungen blieben unangetastet. Österreich gehört zu den wenigen Ländern in Europa, das weder die eine noch die andere Steuer hat.

Wegen des Vorstoßes für einen eigenen Salzburger Energiebonus ist die Volkspartei verärgert. „Neben Unterstützungsmaßnahmen des Bundes wurden unter der Federführung von Landeshauptmann Wilfried Haslauer mehrere wirksame Pakete für Salzburg geschnürt“, sagt Landesgeschäftsführer Nikolaus Stampfer. Er wirft Egger Unwissenheit vor, denn in Salzburg gebe es ja die Unterstützung für Stromheizungen und einen Stromkostenzuschuss für Wärmepumpen.

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