ÖSV-Trainer Pfeifer

„Ich weiß nicht, ob das wirklich Sinn macht“

Wintersport
06.01.2023 07:17

Nach dem Sulz-Slalom in Garmisch wartet nun auch in Adelboden ein weißes Band im Grünen auf die Ski-Herren. Dazu kommen Sorgen um den Steilhang. „Ich weiß nicht, ob das wirklich Sinn macht“, so ÖSV-Trainer Pfeifer.

Weiße Bahnen in grüner Landschaft. Der Ski-Weltcup carvt im Sulz-Schnee durch den Frühlings-Winter.

So war’s auf dem Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen am Mittwochabend.

Und so wird es auch am Wochenende auf dem Chuenisbärgli in Adelboden sein. Ebenso verzweifelt wie zuletzt am Fuße der Zugspitze kämpft man auch in der Schweiz gegen die hohen Temperaturen an. Das Rennen wurde von der FIS zwar bestätigt, der Klassiker mit Riesentorlauf am Samstag und Slalom am Sonntag mit einem Gesamt-Budget von sechs Millionen Schweizer Franken wackelt aber sehr.

Zitat Icon

Absagen sind schlecht. Aber allzu viele Rennen wie in Garmisch brauchen wir nicht. Das ist nicht gut für unseren Sport.

ÖSV-Herrenchef Marko PFEIFER

Vor allem die Präparation des berühmten Steilhanges kurz vor dem Ziel ist angesichts der Plusgrade mehr als schwierig. Laut Gerüchten gibt’s den Plan, das Rennen vor der Kante enden zu lassen - die Rennfahrer würden dann „frei“ in das große Skistadion fahren.

„Das ist dann kein Adelboden mehr. Ich weiß nicht, ob das Sinn macht“, seufzte Österreichs Herrenchef Marko Pfeifer in Garmisch.

Eine Frage, die sich nach dem Nachtslalom viele stellten. Auch Österreichs Team - obwohl Manuel Feller mit Platz zwei und Fabio Gstrein als Neunter bravourös den Pistenverhältnissen getrotzt hatten.„Wenn wir bei solchen Bedingungen trainieren, schaffen unsere Trainer eine bessere Piste“, knurrte Marco Schwarz. Mit viel Salz wurde die Gudiberg-Suppe auch nicht besser. Dem Altschnee von der Sprungschanze nebenan war nicht zu helfen

Umso höher war Fellers Kampf gegen den Sulz einzuschätzen. „Wenn Manuel im ersten Durchgang Kristoffersens Startnummer eins hat, gewinnt er“, vermutete Pfeifer. Aber der Tiroler schüttelte den Kopf: „Hättiwari gibt’s nicht. Ich habe das Maximum rausgeholt - und freu mich auf Adelboden.“Das gilt leider nicht für Roli Leitinger, der wegen Knieproblemen ausfällt.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Wintersport
06.01.2023 07:17
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung