Es ist amtlich: Die Zug-Reisenden wurden auffallend vergesslicher, was ihre Habseligkeiten betrifft. 27.000 Gegenstände haben sie im scheidenden Jahr 2022 in Zügen der Österreichischen Bundesbahnen liegen gelassen. 2021 waren es noch weit weniger - Kuriositäten, auch tierischer Natur, waren natürlich auch heuer dabei.
Es ist eine drastische Steigerung von 42 Prozent im Vergleich zum Jahr 2021, damals wurden noch 19.000 Fundstücke verzeichnet, wie die Auswertung der ÖBB, die am Freitag veröffentlicht wurde, zeigt.
Die kuriosesten Fundstücke
Doch natürlich tauchten auch im heurigen Jahr wieder Überraschungen in den Fundbüros auf. Das Kurioseste stellen wohl zwei Hunde dar, die alleine in den Zügen zurückgelassen wurden. Aber auch zwei Rollstühle wurden in Bahnen vergessen, ebenso Hörgeräte, Zahnspangen, Zahnprothesen sowie Rollatoren, Krücken oder Stöcke. Und auch so mancher Musiker zeigte sich im heurigen Jahr vergesslich: 81 Instrumente wurden in Zügen gefunden - allen voran Gitarren.
Insgesamt wurden im Durchschnitt 70 Gegenstände pro Tag abgegeben. All jene Fundstücke, die von den Besitzern nicht mehr abgeholt werden, werden von der ÖBB wie gesetzlich vorgeschrieben an die öffentlichen Stellen übergeben.
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