Harte Vorwürfe

Wurde Filialleiter zu Unrecht entlassen?

Lokales & Regionales
20.12.2022 11:29

Rechtsstreit um den Fusionsvertrag der Dolomitenbank mit der Volksbank noch nicht abgeschlossen. Vernichtendes Gutachten für Kreditinstitut! 

Drei zivilgerichtliche Verfahren am Landesgericht Klagenfurt und zwei Anzeigen wegen Beweismittelfälschung und falscher Zeugenaussage bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck sind aufrecht. „Die Ermittlungen wegen Kreditschädigung und falscher Aussagen, die zwei Aufsichtsratsmitglieder der Dolomitenbank in Osttirol getätigt haben sollen, sind noch nicht abgeschlossen“, bestätigt Sprecher Hansjörg Mayr von der Staatsanwaltschaft Innsbruck.

Dem Dolomitenbank-Vorstand Hansjörg Mattersberger wird zudem - wie merfach berichtet - vorgeworfen, den Gmünder Filialleiter Josef Pichorner unrechtmäßig entlassen zu haben. "Pichorner klagt gegen die unberechtigte Entlassung und der rufschädigenden Behauptung, dass er falsch gehandelt habe.

„Vernichtendes Gutachten“
Dabei geht es um den damaligen Fusionsvertrag der Dolomitenbank mit der Volksbank“, erläutert Rechtsanwalt Stefan Löscher.

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Zu dieser Klage gibt es jetzt außerdem ein Sachverständiger-Gutachten, das für die Dolomitenbank mehr als vernichtend ist.

Rechtsanwalt Stefan Löscher

Ein Verfahren konnte in diesem Fall jedoch abgeschlossen werden. „Mattersberger hat angeklagte Äußerungen zurückgenommen, eine Unterlassungserklärung vor Gericht samt Kostenübernahme unterschrieben.“ Auf Anfrage der „Krone“ zeigt sich der Vorstand optimistisch: „Es gibt Vergleichsgespräche. Wir sind guter Dinge, dass Gespräche zustandekommen.“

Nicht nur die Finanzmarktaufsicht ist informiert, auch die Polizei Lienz wurde für Ermittlungen herangezogen: „Die Erhebungen laufen seit mehreren Wochen. Im Jänner wird die Staatsanwaltschaft Innsbruck den Bericht erhalten.“

„Aufsichtsrat sollte seiner Funktion nachkommen“
Löscher kritisiert abschließend: „Jetzt stellt sich die Frage, wie der Aufsichtsrat agiert. Er sollte seiner Funktion nachkommen, dass kein Interessenskonflikt zwischen Mattersberger und der Bank vorliegt.“

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