Damen-Chefcoach Thomas Trinker will das Sestriere-Debakel knallhart aufarbeiten. Am Semmering sollen seine Technik-Asse ein anderes Gesicht zeigen.
„Wir sind absolut nicht zufrieden, brauchen jetzt eine Analyse und müssen alles auf den Kopf stellen.“ Österreichs Damen-Chefcoach Thomas Trinker spricht nach dem Sestriere-Debakel seiner Technik-Girls Klartext. Platz 14 im Riesentorlauf durch Lisi Kappaurer und im Slalom durch Kathi Liensberger als beste Platzierung – für die rot-weiß-rote Ski-Nation viel zu wenig.
„Scheinbar ist das Fenster, wo wir schnell fahren, sehr klein“, spielte Trinker darauf an, dass man bei besser passenden Bedingungen im Killington-Slalom durch Kathi Truppe Dritte geworden war. Sestriere sei von der Piste her ähnlich (hart) wie Levi gewesen. Auch dort war für seine Slalom-Damen nicht viel gegangen, obwohl sie sich fast zwei Wochen vor Ort vorbereitet hatten ...
Wie geht’s für die Technik-Girls weiter? Nach Weihnachten warten bei den ersten Saison-Heimrennen am Semmering zwei Riesentorläufe und ein Slalom. Dort laufen die Aufbauarbeiten und die Schneekanonen auf Hochtouren. „Wir haben jetzt in der Nacht minus acht Grad und die bisher produktivste Beschneiungsphase“, erzählt OK-Chef Franz Steiner, den die Resultate der Damen nicht kaltlassen. „Stockerlplätze wären natürlich positiv. Hoffentlich dann bei uns.“ Chefcoach Trinker: „Wir wollen am Semmering zeigen, was wir können.“
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