Die „Krone“ sprach mit Ex-Teamkollegen über die Legende Maier. „Hermann war ein Besessener, hat mit dem Training erst aufgehört, nachdem der letzte Lift zugesperrt hat“, meint etwa Fritz Strobl.
„Ich habe seit 18 Jahren nichts von ihm gehört. Aber warum sollte sich das ändern. Er war zu unserer aktiven Zeit schon ein eigener Typ, schwer zugänglich. Ist oft arrogant rübergekommen. Aber das ist auch logisch. Wenn du so viel gewinnst und so über allen anderen stehst, musst du dich auch selbst irgendwie schützen. Und das wirkt dann schnell mal abgehoben. Aber Hermann hat uns schon mitgerissen, damit auch uns ans Limit gebracht“, blickt Stephan Eberharter auf eine sehr erfolgreiche Zeit zurück. Dennoch meint der „Krone“-Kolumnist: „Obwohl ich so lange mit ihm im Team war, kann ich dir gar nicht sagen, wie er wirklich tickt.“
Und auch Fritz Strobl denkt gerne an die gemeinsame Zeit zurück. „Wir sind ja der gleiche Jahrgang und haben uns in Schladming in der Handelsschule kennengelernt. Er ist auferstanden wie Phoenix aus der Asche, war in seiner besten Zeit fast unschlagbar. Hermann war ein Besessener, hat mit dem Training erst aufgehört, nachdem der letzte Lift zugesperrt hat.“
Auch Hannes Trinkl, Weltmeister 2001 in der Abfahrt, beschreibt Maier als „außergewöhnlichen Sportler“. „Natürlich war er ein Eigenbrötler. Aber Hermann hat den Skisport in andere Sphären gehoben.“
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