16.08.2011 09:29 |

Preisabsprachen?

US-Konsumenten reichen Kartellklage gegen Apple ein

Wegen illegaler Absprachen und Preistreiberei bei elektronischen Büchern haben mehrere Konsumenten in den USA eine Klage gegen Apple und fünf Buchverlage eingereicht. Die in einem Gericht in San Francisco vorgelegte Sammelklage richtet sich neben dem kalifornischen Konzern gegen die Verlage HarperCollins, Hachette, Macmillan, Penguin und Simon & Schuster.

Die Kläger werfen den Firmen vor, dass sie die Popularität von Apples iPad nutzen wollten, um den Wettbewerber Kindle vom Markt zu verdrängen, dessen Mutterunternehmen, der Händler Amazon, mit niedrigen Preisen für elektronische Bücher um Kunden werbe.

Die beklagten Verlage kontrollieren rund 85 Prozent des US-Buchmarkts für Belletristik und Sachbücher. Nach Angaben der Kläger befürchteten sie, dass Amazons Niedrigpreisstrategie zu einer Abwärtsspirale auf dem Markt und damit zu Gewinneinbußen führen könnte.

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