Als Kindergartenpädagoge war Michael Kammerer oft der einzige Mann - in der Schule genauso wie im Beruf. Wie fühlt sich das an? Und wie beeinflussen die bekannt gewordenen Missbrauchsfälle seinen Job?
Eine Klasse voller Mädchen – mit einer Ausnahme: Michael Kammerer drückte als einziger Bursche in der damals „Bakip“ genannten Bildungsanstalt für Elementarpädagogik (heute: Bafep) in Salzburg die Schulbank. Fast 20 Jahre ist das nun her, und trotzdem findet sich der Grazer noch heute oft in ähnlichen Situationen. Er ist einer von nur 2046 Kindergärtnern in Österreich. „Ich wollte etwas mit Menschen machen. Ich bin gesellig und sozial und gerne kreativ“, erklärt der 38-Jährige seine Berufswahl. „Ich bin mit vielen Kindern in meiner Siedlung aufgewachsen.“
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