Der erste legale Wolfsabschuss in Kärnten erfreut die Bauern. Tierschützer sind hingegen entsetzt!
„Ein wolffreies Kärnten, wie man es sich wünscht, ist unrealistisch und widerspricht dem europäischen Artenschutzrecht!“, wettert Lucas Ende, Artenschutzkoordinator vom Naturschutzbund Österreich, nachdem in der Nacht auf Montag ein Gailtaler Jäger den ersten Kärntner Wolf offiziell erlegt hatte.
Bauern hingegen jubeln
„Der Wolf hat hier nichts verloren! Wir hoffen, dass die Jäger auch bei uns in Malta Erfolg haben“, sind sich Wolfgang Feistritzer - bekannt als Petutschnig Hons - und weitere Bauern einig. In Malta ist die Abschussfreigabe aufrecht. Für die Jäger könnte mit dem ersten offiziell erlegten Tier womöglich ein Bann gebrochen sein.
„Wir sind nur für die Ausführung zuständig. Der erste offizielle Abschuss ist für uns sicher ein Vorteil. Es muss dennoch sichergestellt sein, dass der Datenschutz gewährleistet ist. Wolfsbefürworter zeigen schnell auf uns, können gefährlich werden“, so Stefan Schupfer, Hegeringleiter aus Penk im Mölltal. Landesrat Martin Gruber sichert der Jägerschaft weiterhin Unterstützung zu.
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