„Es tut mir leid“, sagte Manfred Schmid nach Austrias 2:2 beim LASK: „Aber das ist nie und nimmer ein Elfmeter.“ Gemeint war die Aktion zwischen LASK-Spieler Robert Zulj und Austria-Verteidiger Galvao, die zum 1:0 führte.
Zulj war nach einem Lochpass von Peter Michorl in den Strafraum eingedrungen, Galvao hinterher, dessen Laufweg Zulj gekreuzt hatte. Galvao zog die Hände zurück, minimalen Körperkontakt gab‘s dennoch. Zulj ging sofort zu Boden. „Er springt ja jetzt schon weg“, kommentierte Schmid die Situation im Sky-Interview, als er sich die Szene ansah. Eine sehr strittige Situation. Schiedsrichter Sebastian Gishammer entschied auf Elfmeter. Sehr zum Unverständnis von Austria-Coach Schmid. „Wie da jemand sagen kann, dass das ein Elfmeter ist ...“, gab er sich fassungslos.
Der Elfer wurde gegeben, das daraus resultierende Tor, erzielt von Zulj selbst, zählte. Es war die 1:0-Führung für den LASK nach einer ereignisarmen ersten Halbzeit. Die Austria dreht die Partie noch, musste letztlich aber doch noch das Tor zum 2:2 hinnehmen. Schmid meinte danach, mit dem Punkt dennoch gut leben zu können. Mit der Elfmeterentscheidung weniger.
Kühbauer unschlüssig
LASK-Trainer Didi Kühbauer zeigte sich auf Sky nach Studium der entsprechenden Elfer-Szene unschlüssig. „Der Robert hat‘s clever gemacht. Aber Galvao kann sich, ganz ehrlich, auch nicht auflösen. Körperkontakt war wohl da. Aber halt clever gemacht vom Robert.“
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