Die DTM ist die härteste Tourenwagen-Serie der Welt, nicht nur beim fliegenden Start geht’s eng zu - doch ein Mann muss die wilde Meute von 28 Boliden immer wieder hinter sich halten: Jürgen Kastenholz steht auch bei den Rennen in Spielberg mit seinem Safetycar bereit. „Überholen darf keiner, sonst gibt’s Ärger!“
Oder besser: Er sitzt bereit. Mit laufendem Motor während der gesamten Renndauer. „Ich muss zu jedem Zeitpunkt rausfahren können“, verrät der Routinier, der als Ex-Rennfahrer und -Streckenposten bereits seit 14 Jahren das DTM-Safetycar lenkt. Über die Jahre immer andere Modelle, seit heuer einen Cupra Formentor. Weitgehend Serie. Der 390-PS-Fünfzylinder hat hier 450 PS, das Fahrwerk wurde modifiziert, aber die Reifen sind dieselben wie beim Serienauto.
„Ich muss für jedes Wetter gewappnet sein, ich hab ja keine Boxencrew, die mir die Räder wechselt“, lacht Kastenholz.
Sobald er sich vor die Meute setzt, fährt er „mit 98 Prozent, manchmal auch ein bisschen mehr als hundert. Aber im Regen kann es schon sein, dass ich langsamer werden muss, um die Letzten nicht zu verlieren.“ Fest steht: Er bleibt immer Erster - denn: „Überholen darf mich keiner, sonst gibt’s Ärger!“








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