Die Aufregung rund um das Aus für die Gassenfeste in der Altstadt war im Frühjahr groß. Nun könnten die beliebten Veranstaltungen in Kai- und Linzer Gasse zurückkehren. Am Montag soll im Stadtsenat die politische Grundlage dafür beschlossen werden.
Denn die Stadtpolitik befasst sich mit der Förderung für den Altstadtverband, dem bisherigen Veranstalter. Darin wird festgeschrieben, dass der Marketingverband „mindestens 120.000 Euro“ für Straßen- und Stadtteilfeste zur Verfügung stellt. Diese Formulierung bedeutet aber auch, dass der Verband nicht mehr als Organisator auftreten wird. „Der Altstadtverband kann die Verantwortung für die Feste nicht mehr übernehmen“, sagt Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP). Ein Hauptgrund: Die Sicherheit. Nun sollen die Wirte und Kaufleute in den Gassen selbst aktiv werden.
„Da können wir zustimmen“, sagt Stadtvize Bernhard Auinger. Seine SPÖ hat für die Verlängerung der Förderung eine Rückkehr der Feste gefordert. Ob sich tatsächlich Geschäftsleute finden, die die Feste veranstalten, ist aber nicht sicher. In der Kaigasse schaut es besser aus als in der Linzer Gasse. „Wir machen das Fest gerne selbst. Es ist noch nichts fix, aber es schaut gut aus“, berichtet Verena Markov vom Gasthaus Hinterbrühl in der Kaigasse.
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