Das hat man sich beim Eishockey-Serienmeister sicherlich anders vorgestellt! Im ersten Play-off-Aufeinandertreffen mit Pustertal kassierten die Salzburger zum Viertelfinal-Auftakt eine vielleicht überraschende, jedoch nicht unverdiente Niederlage.
Mit solchen Leistungen bekommen die Eisbullen richtig was zu tun! Im ersten Viertelfinal-Duell gegen Pustertal fing sich der Serienmeister eine knappe, jedoch verdiente 2:3-Schlappe nach Verlängerung. Offensiv konnten die Bulls nur phasenweise gefährlich werden und defensiv fehlte zu oft die letzte Konsequenz. Ein weiteres Manko? Mal wieder die Strafen!
Das darf uns so einfach nicht passieren. Das waren einfach zu viele!
Manny Viveiros über die zu vielen Strafzeiten seiner Mannschaft
Sechs Stück kassierten die Eisbullen gegen das viertstärkste Powerplay-Team der Liga. „Das darf uns so einfach nicht passieren. Das waren einfach zu viele“, ärgerte sich Cheftrainer Viveiros, der darin auch den Grund für den oft schwindenden Rhythmus auf dem Eis sah.
Salzburg ohne erkrankten Brandon Coe
Den gaben zunächst die Hausherren (ohne erkrankten Coe) an. Stephens sorgte für die erste Pausenführung, ehe die Südtrioler die Partie durch Di Tomaso und Bowlby im Mitteldrittel drehten. Zuvor wurde den Pustertalern bereits ein vermeintlicher Ausgleich aufgrund von Abseits aberkannt. Die italienische Führung hielt jedoch nicht all zu lang, weil St. Denis auf und davon war und eiskalt zum 2:2 verwandelte.
„Im fünf gegen fünf haben wir gut gespielt“, meinte Viveiros, dessen Team aber keinen weiteren Treffer mehr erzielen konnte. Nach einem torlosen Schlussabschnitt ging es in die Verlängerung, wo die Südtiroler die tonangebende Mannschaft waren. Nach knapp sechs Minuten Nachsitzen fixierte Pustertal-Routinier Ticar das entscheidende 2:3 und damit den 0:1-Serienrückstand für die Bulls.
Niederlage „tut weh“
„Wir sind von unserem Spiel weggekommen und am Ende haben wir einen blöden Fehler gemacht. Das tut natürlich sehr weh“, sagte Thaler nach der Auftaktwatschen. „Das passiert, aber wir müssen das abstellen“, forderte er von sich und seinen Teamkollegen. Schon heute geht’s für die Salzburger in den Vinschgau, wo morgen das zweite Viertelfinal-Duell ansteht. „Es war nur ein Spiel. Wir schauen uns das genau an und werden alle Dinge, die wir nicht gut gemacht haben, ansprechen. Dann starten wir bei Null“, gab Viveiros die Hoffnung auf Besserung nicht auf.
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