Der Mühlviertler (26) aus Oberösterreich steht im Verdacht, in betrunkenem Zustand seine Mutter über eine Treppe gestoßen zu haben.
Ein Jahr lang wurde von der Staatsanwaltschaft Salzburg gegen einen jungen Mühlviertler ermittelt. Er soll am 30. August 2021 in Rohrbach seine Mutter über eine Treppe gestürzt haben. Nun liegt eine fertige Anklage gegen den 26-Jährigen beim Landesgericht Linz. Ihm wird schwere Körperverletzung mit Dauerfolgen zu Last gelegt. Außerdem soll er seinen Vater gefährlich bedroht haben.
Vater ist Justizmitarbeiter
Der Fall beschäftigt die Justiz in zwei Bundesländern. Die Staatsanwaltschaft Salzburg leitet die Ermittlungen, weil sich die Kollegen in Linz für befangen erklärt haben. Der Vater des Verdächtigen ist bei der Justiz beschäftigt. In Salzburg nahm man den Sohn in U-Haft, musste ihn nach einem Einspruch wieder laufen lassen und – nachdem er, wie berichtet, gegen die Auflagen verstoßen hatte – wieder inhaftieren. Wegen fehlender medizinischer Gutachten zog sich die Anklageerhebung hin.
Ende August wurde die Anklageschrift dann aber an das Tatort-zuständige Landesgericht Linz übermittelt, wo voraussichtlich auch der Strafprozess stattfinden soll. Ein Termin dafür ist vorerst aber noch nicht festgelegt.
Wurde Mutter auch verprügelt?
Erst beim Prozess wird sich aufklären, was im Haus der Familie in Rohrbach im August des Vorjahres geschehen ist. Der Verdächtige dürfte seine 55-jährige Mutter mehrmals geschlagen haben. Als er gewalttätig wurde, hat eine Augenzeugin aus Angst fluchtartig das Haus verlassen. Danach ging bei der Rettung ein Notruf im Zusammenhang mit einem Sturz über eine Stiege ein. Die schwer verletzte Frau lag auf der Kellertreppe. Der Sohn dürfte zum Tatzeitpunkt stark betrunken gewesen sein.










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