Gleichzeitig mit der Absage einer Flugreise wurde einer Wienerin die Rückzahlung ihres Geldes angekündigt. Bekommen sollte sie dieses aber nicht. Die Ombudsfrau hat sich des Falles angenommen.
Über einen Online-Reisevermittler hatte Leserin Alexandra K. für ihre Tochter und sich Flüge von Wien nach Mallorca und retour gebucht. „Nur wenige Wochen vor Reiseantritt erhielt ich eine E-Mail vom Buchungsportal. In dieser wurde mir erklärt, dass die Flüge von der Airline annulliert wurden und deshalb erstattet werden“, berichtete die Wienerin.
Hiobsbotschaft für Leserin
Daraufhin habe sie sich, so Frau K. weiter, rasch um Ersatz gekümmert und direkt bei einer anderen Fluglinie neue Tickets gebucht - die um das Dreifache teurer als die ursprünglichen gewesen seien. Aber nicht nur die höheren Kosten sorgten bei der Leserin für Ärger. Auch die Hiobsbotschaft Wochen später, dass die abgesagten Flüge dann doch stattgefunden hätten und es deshalb nun keine Refundierung geben könne. „Sie können sich vorstellen, wie wütend und enttäuscht ich bin“, bat Frau K. um Hilfe.
Airline-Kundenservice mit Klärung beauftragt
Die Ombudsfrau wandte sich in diesem Fall direkt an die zuständige Fluglinie Ryanair. „Das Kundenservice wird sich direkt mit Frau K. in Verbindung setzen, um diese Angelegenheit zu klären“, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit. Und das passierte nun auch: „Tatsächlich hat sich Ryanair bei mir gemeldet, ich erhalte eine Gutschrift“, informierte uns die Leserin erfreut.












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