Nach dem Aufstieg in Chinas Super League mit Chengdu musste Salzburgs Fußball-Trainerlegionär Hans-Peter Berger lange warten. Die Corona-Lage hatte den Start der Saison immer wieder verzögert. Nun aber ist der erste Teil absolviert.
Nach zwei Niederlagen Tormann ausgewechselt
In einer „Blase“ in Südchina wurden zehn Partien in 37 Tagen absolviert. Am Dienstag kehrten Tormanncoach Berger, Chef Jung-Won Seo, den er von seiner Ried-Zeit kennt, sowie die Spieler um den Wiener Richard Windbichler ins dreieinhalb Flugstunden entfernte Chengdu zurück.
Vereinsboss hat Platz acht als Ziel ausgegeben
Nach zwei Niederlagen und sechs Remis gab es zuletzt zwei Siege. „Wir sind total zufrieden. Aber der Vereinsboss hat ein hoch gestecktes Ziel, will am Ende Achter werden. Da sind wir aktuell drei Punkte entfernt“, erzählte Berger.
In der „Bubble“ in Meizhou gab es 37 Tage den selben Ablauf. „Vom Hotel auf den Platz zum Training oder zum Spiel, oder in den Kraftraum. Es gibt dort neun Gebäude-Komplexe, jede Mannschaft war in einem Teil untergebracht.“
Video-Telefonie mit der Heimat als einzige Abwechslung
Abwechslung? „Gab es nicht, es gab keinen Shop, nichts“, meinte Berger, der in der freien Zeit wenigstens die Kontakte zu Frau, Kind und Freunden per Video-Telefonie pflegen konnte.
Rein sportlich war die Anfangsphase schwierig. „Wir haben nach zwei Niederlagen den Tormann getauscht, seither achtmal nicht verloren. Und auch unsere Neuerwerbung Richi Windbichler hat sich gut eingefügt, er stabilisiert uns hinten sehr.“
Nun eine Woche Urlaub auf Insel Hainan
Mit ihm kann er zum Glück Deutsch reden. „Wir fliegen nun auch eine Woche auf Urlaub innerhalb Chinas auf die Insel Hainan.“
Anfang August geht die Liga weiter. „Wenn es so bleibt, werden die Sanktionen aufgehoben und wir dürfen vor Fans spielen. Die Vorfreude ist groß“, sagt Berger. Denn die 60.000er-Arena ist komplett neu.
Er will bis Saisonende Anfang November durchhalten. „Die Lage hat sich leicht entspannt. Aber es kann morgen alles anders sein.“








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