Die Sanierung der Millstätter Straße (B 98) nach der Katastrophe wird noch länger dauern. Bis dahin sind die Tausenden Oberkärntner Pendler auf einen langen Umweg angewiesen.
Afritz, Feld am See, Untertweng, Radenthein, Bad Kleinkirchheim, Döbriach und viele kleinere Orte - ihre Bewohner sind derzeit, wenn sie nach Villach wollen, auf einen langen Umweg über den Glanz angewiesen. In Feistritz an der Drau können sie ihre Fahrzeuge wieder südwärts steuern - auf der B 100 oder der Tauernautobahn. Das wird länger so bleiben, denn die Millstätter Straße bleibt in der Klamm gesperrt.
Befahren der Strecke zu gefährlich
Hubert Amlacher, Leiter der Straßenbauamtes Villach: „Jetzt müssen die Wasserbauer den Bach eintiefen, damit er bei einem neuerlichen Unwetter nicht wieder Unheil bringt. Dann müssen massive Steinschlichtungen und viele Leitschienen errichtet und montiert werden, damit die halbseitig weggerissene B 98 wenigstens einspurig befahrbar wird.“
Die in der Vorwoche angekündigten Busse gibt es nicht. Es sei derzeit zu gefährlich, die Strecke zu befahren. Entscheiden über eine zumindest zeitweise Freigabe der B 98 muss die Bezirkshauptmannschaft, so Amlacher, der sich zeitlich nicht festlegen möchte. Es darf aber angenommen werden, dass es noch den gesamten Juli bei der Sperre der Millstätter Straße im Bereich der Klamm bleibt. Von Süden aus bis zur Firma Strussnig wird sie übrigens demnächst freigegeben.
„Krone“-Leser und Caritas helfen
Um den vom verheerenden Unwetter betroffenen Bewohnern des Gegendtals rasch und unbürokratisch helfen zu können, haben die „Krone“ und die Caritas ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet: IBAN: AT40 2070 6000 0000 5587. Kennwort: „Krone-Katastrophenhilfe Inland“.















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