Augenzeugen hatten am Freitag beobachtet, wie aus einem Pkw während der Fahrt auf der Klagenfurter Schnellstraße mehrere Schüsse abgefeuert worden sind. Die Polizei konnte das Fahrzeug kurze Zeit später anhalten.
Am Freitag gegen 14.30 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass aus einem Pkw, der auf der Klagenfurter Schnellstraße unterwegs war, auf Höhe St. Veit an der Glan mehrere Schüsse durch das Dachfenster abgefeuert worden seien. Kurze Zeit später wurde das Fahrzeug in Klagenfurt von einer Polizeistreife angehalten.
Schreckschusswaffe gefunden
„Im Pkw wurde unter dem Beifahrersitz eine Schreckschusswaffe vorgefunden. Die Waffe befand sich im geladenen und ungesicherten Zustand in einem Holster“, schildert ein Beamter. Im Inneren des Autos konnten zudem drei abgefeuerte Patronenhülsen sichergestellt werden.
Der Beifahrer, ein 18-Jähriger aus St. Veit, gab an, dass es seine Waffe sei, er aber nicht geschossen habe. Der Lenker, ein 33-Jähriger, der ebenfalls in St. Veit lebt, zeigte sich zwar geständig, mit der Waffe hantiert zu haben, bestritt jedoch, selbst geschossen zu haben.
Vorläufiges Waffenverbot
„Die Schreckschusswaffe samt Holster wurde sichergestellt. Gegen den Besitzer der Waffe wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen“, heißt es seitens der Polizei. Zudem werde eine Anzeige erstattet.













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