Das wäre ja ein Riesen-Coup! Oliver Glasner soll tatsächlich im Radar des vielleicht größten Klubs der Welt sein. Die „Bild“ will in Erfahrung gebracht haben, dass der frisch gebackene Europa-League-Sieger womöglich eine ernsthafte Option auf den Posten des Cheftrainers bei Real Madrid ist.
Stimmt schon: Real hat derzeit wohl überhaupt keinen Grund, akut über einen Trainerwechsel nachzudenken - Carlo Ancelotti hat eben erst die Meisterschaft fixiert und wird womöglich am Samstag auch noch den Champions-League für die „Königlichen“ abstauben. Alles paletti also beim Klub von David Alaba. Allerdings: Ancelotti wird im Juni 63 und auch nicht jünger. Und: Real betreibt auch für die Trainerposition eine eigene Scoutingabteilung und sondiert praktisch ständig den Markt. Wenig überraschend, dass sich Glasner mit dem Auftritt der von ihm betreuten Frankfurter Eintracht in die Auslage gecoacht hat. Vor allem, dass er die Eintracht in beeindruckender Manier Reals Erzrivalen Barca aus dem Bewerb kickte, scheint Eindruck hinterlassen zu haben.
„Die neun Cent kann er sich sparen“
Die „Bild“ also ist überzeugt: Real beobachtet Glasner (weiterhin). Gleichzeitig aber hat der deutsche Boulevard-Riese auch in Erfahrung gebracht, dass die Eintracht etwaige Flirtversuche gleich im Keim ersticken würde. Es hätte aus Madrid noch keine offizielle Anfrage wegen Glasner gegeben, versichert Sport-Vorstand Markus Krösche. Und: „Die neun Cent für den Anruf kann er sich auch sparen.“ Ob sich Reals Scoutingabteilung davon beeindrucken lässt?
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.