19.05.2022 19:00 |

Ferlacher Gemeinderat

Campus für Volksschüler, aber Absage für Bio-Essen

Insgesamt 2,8 Millionen Euro investiert Ferlach in einen neuen Bildungscampus für Volksschüler. Die Grünen mussten mit ihrem Vorhaben, nur Bio-Essen in den Bildungseinrichtungen, eine Niederlage einstecken. Gemeinderätin Susanne Ramharter ortet hier ein klares Missverständnis.

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In der Gemeinderatssitzung am Dienstag gab es in der Büchsenmacherstadt einen großen Schwerpunkt: Ausbau der Josef-Friedrich-Perkonig-Schule. Für die erste Baustufe machte der Gemeinderat 1,5 Millionen Euro locker. „Das Projekt wird auf 2,8 Millionen Euro kommen“, erklärt Monika Pajnogač, Referentin für Bildungswesen (SP). Ein Teil der Millioneninvestition wird von Fördergeldern gedeckt.

„Das Gebäude wird aufgestockt und es entstehen zusätzliche moderne Klassenräume“, sagt die Vizebürgermeisterin. Baustart ist bereits im Juli.

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Das Essen kommt aktuell auf etwa 3,50 Euro. Gäbe es einen Anbieter für Bio-Essen, dann wäre der Preis doppelt so hoch.

Monika Pajnogač, Vizebürgermeisterin

Bio-Essen ist kein Thema
Waren sich die Gemeindemandatare beim Bildungscampus einig, so sorgte ein Vorhaben der Grünen für hitzige Diskussion. Verbale Gefechte standen auf der Tagesordnung. Denn Gemeinderätin Susanne Ramharter stellte den Antrag, dass die Kinder in den Ferlacher Bildungseinrichtungen mit Bio-Essen versorgt werden sollen. Mit einer Mehrheit wurde der Antrag abgelehnt. Begründung: Es gäbe keinen Anbieter und die finanzielle Belastung für die Eltern wäre zu groß. „Das Argument der Kosten lass ich mir einreden, aber der Antrag zielte nicht auf eine sofortige Umstellung ab, sondern auf eine schrittweise“, so Ramharter.

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