Studenten der FH Salzburg haben eine wahrlich atemberaubende Innovation entwickelt: Die „AirRes Mask“ soll es ihrem Träger durch Regulierung des Atemwiderstandes ermöglichen, noch tiefer in virtuelle Welten einzudringen. Profitieren könnten davon beispielsweise Feuerwehrleute.
Die von Markus Tatzgern und seinen Kollegen und Kolleginnen der Studiengänge MultiMediaTechnology und Human-Computer-Interaction entwickelte „AirRes Mask“ soll es Nutzern ermöglichen, „ihre Atmung für präzise, natürliche Interaktionen mit der virtuellen Umgebung zu nutzen, ohne unter den Einschränkungen der Sensorik, wie z. B. Bewegungsartefakten, zu leiden.“ Darüber hinaus biete die Maske den Atemwiderstand als neuartige Ausgabemodalität, die von der Anwendung in Echtzeit angepasst werden könne, erläutert die FH in einer Mitteilung.
Maske soll virtuelles Erlebnis verbessern
Durch die Fähigkeit, den Atemwiderstand zu regulieren, sollen sich „kontextbezogene Informationen“ in der virtuellen Realität übermitteln lassen, etwa ungünstige Umweltbedingungen, die den virtuellen Avatar des Nutzers beeinflussen. Die AirRes-Maske soll dadurch nicht nur das virtuelle Erlebnis verbessern, sondern hat den Forschenden zufolge auch das Potenzial, „immersivere Szenarien für Anwendungen zu schaffen, indem sie die Wahrnehmung von Gefahren verstärkt oder das Situationsbewusstsein in Trainingssimulationen verbessert, oder für die Psychotherapie, indem sie zusätzliche physische Stimuli liefert.“
Immersives Training für Feuerwehrleute
„Wir haben bei der Entwicklung der AirRes-Maske besonders auf die Bewegungsfreiheit geachtet. Somit lässt sich diese für immersive Trainings, etwa von Feuerwehrleuten für das Verhalten bei Rauchentwicklung, oder für Therapien bei Lungenkrankheiten einsetzen“, erklärt Tatzgern. Für ihre Pubikation wurden die Forschenden Anfang Mai in New Orleans auf der CM CHI Conference on Human Factors in Computing Systems, einer internationalen Konferenz für Mensch-Computer-Interaktion, mit einer „Honorable Mention“ ausgezeichnet.
Die Bauanleitung der Maske und der Steuersoftware haben die Forschenden als Open Source veröffentlicht (github.com/DigitalRealitiesLab/AirResMask).






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