04.05.2022 07:15 |

Kosten für Arbeit

Hoteliers leiden unter hohen Steuern

Steuern auf die Arbeit, Personalmangel und gestiegene Kosten belasten das Tourismusgewerbe. Um die Situation zu verbessern, fordern Vertreter unter anderem flexiblere Arbeitszeiten und ein Senken der Steuern.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Der Personalmangel trifft mit zuletzt fast 40.000 offenen Stellen auch unseren Tourismus hart. Um die Branche wieder attraktiver zu machen, müssten nicht nur die Betriebe „neu denken“, auch die Steuerlast auf die Arbeit gehöre dringend gesenkt. „Wir werden für Leistungen am Kunden bestraft“, ärgert sich der neue ÖHV (Österreichische Hoteliervereinigung, Anm.)-Präsident Walter Veit. Trotz Steuerreformen sei man bei den Arbeitskosten im internationalen Vergleich grottenschlecht.

Dies bestätigt auch Wifo-Tourismusexperte Oliver Fritz. Zur Bekämpfung des Fachkräfteproblems bedarf es neben der Steuersenkung aber noch weiterer Maßnahmen wie einer passenden Kinderbetreuung, flexibleren Arbeitszeiten und leistbarem Wohnraum. 

Gleichzeitig fordert Fritz die Politik auf, schon jetzt geeignete Maßnahmen (z. B. Kurzarbeit, Fixkostenzuschuss) für eine neue Coronawelle im Winter zu treffen. Aktuell sei die Buchungslage trotz fehlender Amerikaner und Chinesen in Städten wie Wien aber zufriedenstellend, so Ex-ÖHV-Chefin und Hotelière Michi Reitterer.

Gerald Hofbauer
Gerald Hofbauer
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Freitag, 20. Mai 2022
Wetter Symbol
(Bild: Krone KREATIV, stock.adobe.com)