28.04.2022 10:40 |

Zum zehnten Mal

Blumenmarkt weckt die Gartenlust

Duftende Kräuter, strahlende Mohnblumen oder knackiger Salat: Nach zwei Jahren Pause wird in Villach seit Mittwoch erstmals wieder zum Blumenmarkt geladen. Und zum zehnjährigen Jubiläum wird bei den Besuchern die Gartenlust geweckt. Die „Krone“ hat sich das Angebot genau angesehen.

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Der Villacher Blumenmarkt lässt die Herzen der Gartenfreunde höherschlagen und die Vorfreude auf die eigene Ernte ist schon jetzt spürbar. Doch gerade beim Fruchtgemüse sowie bei wärmeliebenden Kräutern braucht es noch Geduld. „Ein zu frühes Aussetzen bringt keine frühere Ernte“, weiß Gärtner Harald Lakonig. Und er gibt noch einen Tipp: „Beim Setzen von Tomaten eine dicke Schicht Brennnessel darunter legen. Das beugt Braunfäule vor.“ Lakonig verfügt außerdem über ein hervorragendes Kräuterwissen: So sollte die Petersilie jährlich den Standort wechseln, wenn sie kräftig gedeihen soll. Und der Liebstöckl benötigt einen Platz für sich alleine.

Altes und schmackhafte Früchte
Alte Gemüsesorten werden etwa beim Blumenhof in Villach wiederentdeckt. „Gemeinsam mit dem Unternehmen ReinSaat aus Niederösterreich versuchen wir herauszufinden, welche Sorten hier bei uns zu besten Erträgen führen. Heuer setzten wir einen Gurken-Schwerpunkt“, sagt Michael Schludermann. Bei ihm im Blumenhof gibt es außerdem auch die Busch- und Hochbeettomate „Julia“. Durch ihren buschigen Wuchs und ihre kleinen, schmackhaften Früchte ist sie bei vielen Hobbygärtnern sehr beliebt.

„Nützlingswerkstatt“ vermittelt Wissenswertes
Wissenswertes rund um die Nützlinge und wie sie sich im Garten wohlfühlen vermittelt die „Nützlingswerkstatt“ des Bildungszentrums Ehrental. Die Hotels für Wildbienen, Ohrwürmer oder Schlupfwespen können auch ganz einfach selbst gebaut werden. Eine an drei Seiten geschlossene Holzbox kann mehrmals abgeteilt werden. In ein Abteil kommt Holzwolle und davor ein Gitter, damit nichts raus fällt. Weitere Abteile können mit Ästen, in die Löcher gebohrt wurden, bestückt werden. Die Bohrlöcher sollten einen Durchmesser von zwei bis neun Millimeter haben, um den nützlichen Insekten Unterschlupf zu bieten.

Ebenfalls auf dem Villacher Blumenmarkt vertreten sind der Alpengarten Villacher Alpe, Kräuterspatz Christine Spazier, Kunstwerkstatt Astrid Gatto. Der Blumenmarkt kann noch am Donnerstag, 28. April, von 9 bis 18 Uhr besucht werden.

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