Platz drei - das scheint diese Saison das realistische Ziel von Rapid und Austria zu sein. Ein Ziel, das sehr gewinnbringend sein kann: Gewinnt nämlich Salzburg das Cupfinale gegen Ried und bleibt es beim Ausschluss der russischen Klubs aus dem Europacup, dann steigt der heimische Drittplatzierte in der nächsten Saison international im Play-off der Europa League ein, was zugleich einen Fixplatz in der Gruppenphase der Conference League bedeutet. Beim Wiener Derby um Platz drei geht es also auch um sehr viel „Kohle“! Grün-Weiß startet aus der „Pole“ - doch Corona bleibt die Unbekannte.
„Dieser Sieg gibt uns eine extrem gute Ausgangsposition für die letzten sechs Matches“ - Rapids Coach Ferdinand Feldhofer atmete nach dem 2:1 über Wolfsberg auf: „Wir haben gegen einen direkten Rivalen drei Punkte erobert, den Abstand auf Platz fünf vergrößert, liegen jetzt vier Zähler vor Wolfsberg.“
Die Chance auf Platz zwei ist angesichts von fünf Zählern Rückstand auf Sturm gering, die kommenden beiden Duelle gegen die Grazer werden zeigen, ob der „Vize“ nochmals zum Thema wird. Machbar ist in jedem Fall Rang drei, da liegt Rapid derzeit einen Punkt vor der Austria, startet sozusagen aus der „Poleposition“ ins heiße Finish.
Beim Blick auf die direkten Duelle schaut es wie folgt aus:
Die große Unbekannte bleibt Corona, Sonntag fehlten deshalb fünf Mann. Feldhofer: „Ich habe während der Wolfsberg-Zeit erlebt, welch negativen Verlauf Corona nehmen kann.“ Die nächsten Tage werden zeigen, ob ein da capo droht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.