Nur die körperliche Verfassung sei nicht ganz on top – „das ist den vielen Mineralwassern geschuldet“, schmunzelte Didi Kühbauer. Der frisch gebackene Double-Trainer ließ sich am Montagabend, nach dem Feierlichkeiten mit dem LASK, bei der Gala-Nacht des Sports im Burgenland blicken. Und ehren.
Rein optisch mutete er an, als wäre nichts gewesen. Wie aus dem Ei gepellt, fesch in feinen Zwirn gehüllt, begleitet von Frau und Tochter, kreuzte er auf, der Star des Abends. „Gestern hat‘s ein bisserl anders ausgeschaut“, erklärte er augenzwinkernd. Didi Kühbauer wurde am Montagabend in der Vila Vita in Pamhagen als Burgenlands Trainer des Jahres geehrt. Für 2025, wohlgemerkt. Weil er da noch als WAC-Coach den Cup-Titel (und fast auch die Meisterschale) abgestaubt hatte.
Über die Schmerzgrenze
Gesprächsthema Nummer eins war auf der Bühne und im Publikum aber freilich seine Wahnsinnsleistung mit dem LASK. Doublsieger 2026. Lange war gemunkelt worden. Wird er kommen, zur burgenländischen Sport-Gala oder nicht? Waren die Meisterfeierlichkeiten in Linz womöglich zu anstrengend und zu viel? Mitnichten! Don Didi erschien regelrecht. Und gestand auf der Bühne freimütig: „So einen großen Triumph muss man feiern. Ich gebe zu, dass ich über die Schmerzgrenze gegangen bin.“ Einmal wird er‘s mit seinen Freunden noch krachen lassen, kündigte er an. Sei ihm gegönnt. Gut möglich, dass Kühbauer mit dem Double im Rücken auch bei der Wahl zu Burgenlands Trainer des Jahres auch nächstes Jahr nicht ganz aussichtslos sein wird ...
Optisch überlegen?
Für 2025 waren neben ihm übrigens Austria-Coach Stephan Helm, ebenfalls Burgenländer, und Basketball-Trainer Felix Jambor von den BBC Nord Dragonz. „Ihr beide hättet den Titel genauso verdient gehabt wie ich“, raunte ihnen Didi von der Bühne aus zu. Warum der Preis letztlich doch an ihn ging? „Vielleicht schau ich ein bisserl besser aus als ihr.“ Der nächste Lacher war dem Double-Sieger-Trainer gewiss.
Außer Kühbauer wurden am Montagabend noch geehrt:
-) Kunstturnerin Charlize Mörz als Sportlerin des Jahres
-) Leichtathlet Raphael Pallitsch als Sportler des Jahres
-) Die Oberwart Gunners als Team des Jahres
-) Schwimmer Christian Giefing als Aufsteiger des Jahres
-) Michael Streicher erhielt den Special Olympics Burgenland Award
-) Georg Tischler erhielt den „Ehrenpreis des Landeshauptmannes“
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