Die Gastgeber hatten im Frühjahr in der Ersten Liga nur ein Heimspiel verloren, am Donnerstag begannen sie schwach. In dem wegen unbespielbaren Platzes um 24 Stunden verschobenen Match verzeichneten sie erst in der 41. Minute den ersten Torschuss (Freistoß von Markovic). Parndorf war vor der Pause klar überlegen. Der Meister der Regionalliga Ost vergab aber gute Chancen (u.a. durch Lalic, Jailson) bzw. scheiterte am starken Keeper Traby.
Erst nach dem Wechsel fand die Vienna über Kampf ins Spiel und schoss einen schließlich noch verdienten Sieg heraus. Nachdem zuvor Kienzl die Stange getroffen hatte (56.), gelang Rathfuss in der nach dem Wechsel abwechslungsreichen Partie nach einem Corner der Führungstreffer. Just der eingewechselte Hosiner, der bei einem Abstieg der Vienna die kostenlose Freigabe hätte, machte mit dem 2:0 alles klar. In der Nachspielzeit sorgte Djokic nach einem Konter für den Endstand und trug dazu bei, dass die Vienna gute Chancen auf eine dritte Saison in Folge in der zweithöchsten Spielklasse besitzt.
Wattens siegt bei Blau-Weiß Linz
Bereits am Mittwoch hatte sich im zweiten Relegationsspiel Wattens auswärts gegen Blau-Weiß Linz mit 1:0 durchgesetzt. Linz gegen Wattens war dabei kein Duell der Titelträger der Regionalligen Mitte und West, sondern der Vizemeister. Beide kamen zum Zug, weil die Meister LASK Juniors und Red Bull Juniors nicht aufsteigen dürfen.
Nach einem nervösen Beginn übernahmen die Linzer das Kommando, allerdings ohne gefährlich zu werden. Denn die Gäste aus Tirol standen defensiv gut, setzten auf Konter und hohe Bälle auf Solo-Spitze Armin Hobel. Mit der ersten gefährlichen Aktion der Partie ging Wattens in Führung. Patrick Steinkellner wurde nicht attackiert und traf aus 18 Metern flach ins linke Eck (56.).
Linz antwortete mit einem Stangenschuss von Torsten Knabel (56.), bei einem Kopfball von Manuel Hartl rettete Steinkellner auf der Linie (63.). Wattens-Trainer Roland Kirchler hätte die Heimreise noch entspannter antreten können, wenn sein Schützling Mathias Perktold aus fünf Metern ins Tor getroffen hätte.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.