Der öffentliche Brunnen in Frastanz ist ein Anziehungspunkt für die Kinder aus der Nachbarschaft. Hier treffen sie sich regelmäßig zum Spielen - so auch am Montagabend gegen 18 Uhr, als das tragische Unglück seinen Lauf nahm.
Der Siebenjährige soll seinen Bruder noch in der Nähe des Brunnens gesehen haben, kurz darauf war der Zweijährige aber verschwunden. Wie sich später herausstellte, ist der kleine Bub über den Rand des Brunnens gestürzt. Nachdem das Kind schließlich im 42 Zentimeter tiefen Brunnen entdeckt worden war, wurden sofort Wiederbelebungsversuche eingeleitet. Das Leben des Buben war aber nicht mehr zu retten.
Untersuchung soll Todesursache klären
Eine für Dienstag angesetzte gerichtsmedizinische Untersuchung soll die Todesursache klären, laut Polizei ist aber von Ertrinken auszugehen. "Fremdverschulden ist ausgeschlossen", hieß es. Nach Abschluss der Erhebungen ergeht ein Bericht an die Staatsanwaltschaft.
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