28.03.2022 13:01 |

Fischerei ausgesetzt

Türkei entdeckt erneut Seemine im Schwarzen Meer

Die Türkei hat erneut eine Seemine in ihren Gewässern entdeckt. Sie treibe im Schwarzen Meer nahe der bulgarischen Grenze, teilte am Montag das Verteidigungsministerium via Twitter mit. Bereits am Samstag war in der Meerenge Bosporus, die das Schwarze Meer mit dem Mittelmeer verbindet, eine Seemine entdeckt und unschädlich gemacht worden (Video oben).

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Spezialeinheiten seien vor Ort, um das Objekt vor der Küste der Ortschaft Igneada zu entschärfen, hieß es in dem Tweet (unten). Der Schiffsverkehr durch den Bosporus war zwischenzeitlich ausgesetzt worden. Die Behörden untersagten zudem bis auf Weiteres die nächtliche Fischerei vor der nordwestlichen türkischen Küste des Schwarzen Meeres.

Taucher entschärften Mine im Bosporus
Am Samstag hatten die türkischen Behörden nach Entdeckung einer treibenden Seemine zwischenzeitlich den Schiffsverkehr auf dem Bosporus ausgesetzt. Ein Team von Tauchern habe eine im Bosporus treibende Seemine alter Art „deaktiviert“, berichtete Verteidigungsminister Hulusi Akar. Der Verkehr auf dem Bosporus wurde schließlich nach rund vier Stunden wieder aufgenommen.

Ob die Minen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine stehen, ist noch unklar. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig vor, das Schwarze Meer vermint zu haben. Moskau hatte erst kürzlich vor treibenden Seeminen im Schwarzen Meer gewarnt.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).