Di, 25. September 2018

Waggons umgekippt

23.05.2011 14:57

Güterzug auf Ostbahn entgleist - Millionenschaden

Nach dem Güterzug-Unfall auf der Ostbahn in Gramatneusiedl (Bezirk Wien-Umgebung) vom Montag in den Morgenstunden ist am Dienstagnachmittag ein Gleis für den regionalen Nah- und Fernverkehr wieder freigegeben worden, teilte ÖBB-Sprecher Christopher Seif mit.

Trotz der Freigabe eines Gleises bleibe für die S-Bahn der Schienenersatzverkehr im Abschnitt Gramatneusiedl-Götzendorf vorerst aufrecht, so Seif. Güterzüge würden umgeleitet. Bis zum Abschluss aller Instandsetzungsarbeiten im Unfallbereich werden vermutlich noch einige Tage vergehen.

Schaden geht "auf jeden Fall in die Millionen"
Um 4.46 Uhr war ein Güterzug in einem Weichenbereich in Gramatneusiedl entgleist. Zwölf von 20 Waggons waren betroffen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Sachschaden gehe jedoch "auf jeden Fall in die Millionen". Als Unglücksursache gilt ein technisches Gebrechen.

Seif zufolge sprangen zwölf Waggons des Güterzuges aus den Schienen oder kippten um. Bei dem Unfall wurden drei Fahrleitungsmasten geknickt und auch drei Weichen derart beschädigt, dass sie erneuert werden müssen. Der Oberbau wurde auf einer Länge von 700 bis 800 Metern in Mitleidenschaft gezogen.

Waggons mit Hilfszug abtransportiert

Die Garnitur war von Linz nach Götzendorf an der Leitha unterwegs und hatte Schlacke geladen, die von der Voest stammte und für das Zementwerk in Mannersdorf am Leithagebirge bestimmt war. Noch am Montagvormittag wurde damit begonnen, die Waggons mit einem Hilfszug abzutransportieren.

Die ÖBB hoffen, bei Gramatneusiedl bis Dienstag gegen 15 Uhr wieder ein Gleis für den regionalen Nahverkehr verfügbar zu haben. Für die S- Bahn gibt es vorerst einen Schienenersatzverkehr im Abschnitt Gramatneusiedl- Götzendorf.

Zwei Stunden Verspätung nach Budapest

Der Fernverkehr wurde am Montag über Sopron umgeleitet. Der Railjet München- Budapest wurde über die Raaberbahn als Ausweichstrecke geführt. Die Reisenden mussten eineinhalb bis zwei Stunden Verspätung in Kauf nehmen. Für Fahrten nach Bratislava empfehlen die ÖBB die Verbindung über Marchegg.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Niederösterreich
Aktuelle Schlagzeilen
SPÖ-Personalrochaden
„Mit neuem Team rasch an die Arbeit gehen“
Österreich
Leihgeschäfte im Fokus
FIFA-Boss will das Transfer-System ändern
Fußball International
Mit Katia Wagner
#brennpunkt-Talk: Sind Frauen bessere Politiker?
Video Show Brennpunkt
Gegen Leobendorf
Altach nach 2:1-Sieg im Cup-Achtelfinale
Fußball National
Schönstes Tor?
Liverpool-Star lästert über Salah-Auszeichnung
Fußball International
Streit um Sitzordnung
Grasser-Anwalt Ainedter „im Feindesland“
Österreich
Gar nicht schwerfällig
Audi Q3: So greift Kuh 3 im gestreckten Galopp an!
Video Show Auto
Insolvente Modekette
Vögele: Weitere 16 Filialen werden geschlossen
Österreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.