Begonnen hat alles in einem verfallenen Stall mit Futterkrippe, der fürs Erste notdürftig hergerichtet wurde. Viele fleißige Hände, jede Menge Herzblut und Tatendrang haben 25 Jahre später ein kulturelles Kleinod im Bezirk Baden entstehen lasse. Denn die Kulturszene Kottingbrunn hat sich mittlerweile auch über die Region hinaus als Fixstern in der heimischen Kulturlandschaft etabliert. Seit der Geburtsstunde im Jahre 1997 mit dabei ist Vereinsobfrau Irene Künzel. „Wenigstens regnet es heute nicht mehr hinein“, erinnert sie sich an die Anfänge. Exakt am 27. Jänner vor 25 Jahren wurde die Kulturszene Kottingbrunn in der konstituierende Sitzung feierlich aus der Taufe gehoben. Bereits im September folgte mit „Der Mann von La Mancha“ die erste Aufführung. Ein Vierteljahrhundert später wird das Stück zum Jubiläum ab 2. September erneut auf die Bühne gebracht.
Über Region hinaus einen Namen gemacht
„Es hat lange gedauert, aber mittlerweile haben wir namhafte Künstler vor Ort“, so Künzel. Bis heute ist man aber der Gründungsidee treu geblieben: „Bei uns spielen Profis zusammen mit Amateuren. Wir wollen allen eine Bühne bieten, deshalb haben wir uns auch bei den Genres nicht spezialisiert“, erklärt die Obfrau. Und der Erfolg gibt dem Verein Recht.
Vielfältiges Jubiläumsprogramm
Im Jubiläumsjahr wartet ab sofort ein reichhaltiges Programm mit Publikumslieblingen wie Weinzettl & Rudle, Heinz Marecek sowie Gerry Seidl. Die Ausstellung „Geboren im Stall – Unsere Häuser im Wandel der Zeit“ dokumentiert die Vereinsgeschichte. Heute erstrahlt die Kulturszene im Schloss Kottingbrunn in neuem Glanz. Vor Beginn der Corona-Pandemie durfte man sich über 15.000 verkaufte Karten und 160 Veranstaltungstage pro Jahr freuen.
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