25.02.2022 14:18 |

Konfrontiert Soldaten

Welt staunt über „mutigste Ukrainerin“

In einem jetzt aufgetauchten Video ist zu sehen, wie sich eine ukrainische Frau einem russischen Soldaten entgegenstellt - und diesen wüst beschimpft. Der Mann solle Sonnenblumenkerne in seine Taschen geben, damit diese aus jener ukrainischen Erde wachsen, auf der er sterbe. 

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Der genaue Zeitpunkt der Konfrontation ist unbekannt, ebenso die Identität der Frau. Doch die beeindruckenden Aufnahmen zeigen, wie weit der tiefe Hass gegen die russischen Aggressoren bei vielen Ukrainern sitzt. Zugetragen sollen sich die Szenen in der Stadt Henichesk im Süden des Landes haben.

Transkript des Videos: 

Frau: Wer bist du?

Soldat: Wir üben hier, gehen Sie bitte weiter.

Frau: Seid ihr Russen?

Soldat: Ja.

Frau: Was zur Hölle macht ihr dann da?

Soldat: Diese Diskussion führt zu nichts.

Frau: Ihr seid Besetzer, Faschisten. Was zum Teufel tut ihr in unserem Land mit all den Waffen? Nehmt Sonnenblumensamen und gebt sie in eure Taschen, damit zumindest Sonnenblumen wachsen, wenn ihr hier alle sterben werdet. 

Soldat: Das bringt nichts. Bitte. Lassen wir die Situation nicht eskalieren. 

Frau: Welche Situation? Nehmt die Sonnenblumenkerne ... Ihr seid in mein Land gekommen, versteht ihr? Ihr seid Besatzer. Ihr seid Feinde. 

Soldat: Ja.

Frau: Damit seid ihr verflucht, sag ich euch. 

Soldat: Hören Sie mir zu ...

Frau: Ich hab schon genug gehört.

Soldat: Lassen wir das hier nicht eskalieren, gehen Sie weiter. Bitte.

Frau: Wie soll das noch mehr eskalieren? Ihr seid verdammt nochmal ohne Einladung hergekommen. Scheißkerle. 

Verluste unter Zivilisten steigen
Nach zwei Tagen erbitterter Kampfhandlungen sind russische Truppen bis Kiew vorgedrungen, immer mehr Zivilisten befinden sich unter den Opfern. Am Freitag wurden auch zwei tote Kinder gemeldet. Das Ministerium rief die Zivilisten in dem Viertel zu den Waffen. „Wir bitten die Bürger, uns über feindliche Bewegungen zu informieren, Molotowcocktails zu werfen und die Besatzer zu neutralisieren“, hieß es in einer Erklärung auf Facebook.

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