Tötete 3 Menschen

Neue Beweise im „Pilz-Mordfall“ veröffentlicht

Ausland
10.08.2025 17:30

Im sogenannten „Pilz-Mordfall“ in Australien sind diese Woche neue Beweise vorgelegt worden. Erin Patterson servierte bei einem Mittagessen ihrem Mann, ihren Schwiegereltern und ihrer Schwiegertante Beef Wellington mit giftigen Knollenblätterpilzen. Drei Personen starben, ihr Ehemann überlebte.

Die Australierin Erin Patterson, die drei ihrer Schwiegerverwandten mit einem giftigen Pilzgericht tötete, soll laut neu veröffentlichten Beweisen auch mehrfach versucht haben, ihren Ehemann zu vergiften – unter anderem mit Pasta, Hühnercurry und Wraps. Bereits 2021 und 2022 war Pattersons damaliger Ehemann Simon nach gemeinsamen Ausflügen und Mahlzeiten mehrfach lebensbedrohlich erkrankt, zeitweise gelähmt und musste operiert werden. Er führte seine Beschwerden auf Pattersons Essen zurück und dokumentierte sie in einer Liste.

Suchte im Internet nach Giften
Der Verdacht auf gezielte Vergiftung gegen Simon Patterson war ursprünglich Teil des Verfahrens, wurde jedoch vor dem Hauptprozess fallen gelassen. Suchanfragen nach anderen Giften auf Pattersons Computer durften vor Gericht nicht verwendet werden. Nach dem Schuldspruch im Juli 2025 hob Richter Christopher Beale nun die Geheimhaltung der Vorermittlungsakten auf.

Patterson bestreitet die Vorwürfe und bezeichnete die Todesfälle als tragischen Unfall. Das Strafmaß wird am 25. August verhandelt, eine Berufung gilt als unwahrscheinlich.

Das Video zu dem Fall sehen Sie oben!

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