Sieben Monate Haft

„Prügelopfer“ nach Demo jetzt selbst verurteilt

Niederösterreich
16.02.2022 19:00

Ohne Maske, dafür äußerst gewaltbereit, war ein 31-Jähriger bei einer Corona-Demo in St. Pölten unterwegs. Wegen schwerer Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt fasste er sieben Monate Haft auf Bewährung aus - nicht rechtskräftig.

„Die Polizisten wollten, dass ich mich wehre“, stellte sich ein Maskenverweigerer am Landesgericht St. Pölten als das eigentliche Opfer dar. Ganz nach dem Motto: Alle gegen einen. Im Zuge einer Corona-Demo in der Landeshauptstadt geriet der 31-Jährige Ende November letzten Jahres ins Visier der Exekutive, nachdem er mehrfach ohne Maske angetroffen wurde. Doch er zeigte sich unbelehrbar. Bei der dritten Abmahnung folgte die Anzeige.

Beschuldigter war einsichtig
Das wollte der Maskenverweigerer nicht hinnehmen. „Sicher ned“, schleuderte er den Beamten zuerst nur Worte, dann auch Arme und Beine entgegen. Wild um sich schlagend, widersetzte er sich der Amtshandlung und verletzte dabei einen Polizisten an der Schulter. Die Festnahme folgte prompt. „Es tut mir leid, das war keine schöne Sache“, zeigte sich der Beschuldigte schlussendlich einsichtig.

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