Massive Schäden

Biber im eigenen Garten: Anrainer in Aufruhr

Niederösterreich
15.02.2022 06:00

Ein Biberproblem sorgt in der niederösterreichischen Gemeinde Tulbing für Aufregung. Betroffene Anrainer fordern von Behörde und Politik sinnvolle Maßnahmen - etwa eine dauerhafte Umsiedelung der Tiere - im Kampf gegen die Verwüstungen.

Für tierische Aufregung sorgen etliche Biber in Wilfersdorf im Bezirk Tulln. Schon seit Längerem hinterlassen die kleinen Nager in der Gemeinde eine Spur der Verwüstung - Anrainer und Betroffene laufen dagegen Sturm. „Niemand hilft uns. Die Tiere verursachen massive Schäden direkt im Ort“, erklärt ein Anrainer gegenüber der „Krone“.

Früher hatten die Biber umliegende Felder besiedelt, über die Jahre wurden sie aber immer mehr in den Ortskern von Wilfersdorf hineingetrieben. Nicht nur etliche Obstbäume in den Gärten mussten bereits dran glauben. Bisher sei man bei Gemeindevertretern und Behörden auf wenig Gehör gestoßen. Beim Biber handle es sich um ein geschütztes Tier, da könne man nichts machen, hieß es.

Maßnahmen werden gefordert
„Die Biberdämme werden einfach weggerissen, und das war’s. Das ist Tierquälerei und nützt niemandem etwas. Mir reicht es!“, fordert der Wilfersdorfer eine langfristige Umsiedelung der Biber. „Diese sinnlosen Aktionen müssen aufhören. Die Behörden sollen endlich etwas unternehmen“, so der Anrainer.

Nach langem Bemühen kommt nun Bewegung in die Sache: Noch in dieser Woche soll ein Treffen zwischen Ortschef, Bezirkshauptmannschaft und Anrainern stattfinden. Eine Stellungnahme des ÖVP-Bürgermeisters Thomas Buder zu der Causa steht derzeit noch aus.

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